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Samstag, 10. Juli 2010

Was ist ein Menschenleben (noch) Wert?

Eine wichtige Frage, die ein Kommentator des Artikels zum aktuellen Agentenaustausch zwischen USA und Russland stellte:

"10:4... ist das der Endstand oder drückt dies auch mit aus, was in Russland ein Mensch (noch) wert ist?" (Voltaire2, Fr, 09.07.2010 - 09:46 auf Tagesspiegel.de)

Ich denke, dass ist eine interessante Frage! Zum Vergleich sollte man sich zu Gemüte führen, welchen geringen Wert die Hisbollah ihren Brüdern/Schwestern beimisst:

In Israel: 500 Gefangene für 3 Tote+1 Lebenden!
"2004 findet nach mehrjährigen Verhandlungen ein Austausch in Deutschland statt: Israel lässt rund 500 Gefangene frei und bekommt dafür die sterblichen Überreste dreier Soldaten. Außerdem lässt die Hisbollah den israelischen Geschäftsmann Elhanan Tennenbaum frei."
(Quelle: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Israel/austausch.html)

Zum Hintergrund:
"Hass Prediger der Hamas gibt zu: Unsere Terroristen missbrauchen Frauen und Kinder als Schutzschilde."
(Quelle: YouTube-Video "Hamas Terroristen verstecken sich hinter Frauen und Kindern")

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Freitag, 2. Juli 2010

REUTERS: Erneute Foto-Manipulation zu ungunsten von Israel

Nachdem 2006 bekannt wurde, dass ein Fotograf der Nachrichtenagentur REUTERS Bilder von israelischen Attacken im Libanon manipuliert hatte, schrieb die Argentur:
 
«Reuters hat null Toleranz für irgendeine Fälschung von Bildern und erinnert seine Fotografen, ob freie oder fest angestellte, regelmäßig an diese strikte, unveränderliche Haltung.»

[...] Reuters will die Qualitätskontrolle für Fotos des Nahost-Konflikts nun verbessern. Nur alteingesessenes Personal werde in Zukunft Bilder der Auseinandersetzungen am Global Pictures Desk der Nachrichtenagentur bearbeiten. Der verantwortliche Redakteur prüfe jedes Bild abschließend.
(Quelle: Netzzeitung.de, vgl. "Bilderflut vom Krieg" vom NDR)

Vor kurzem wurde nun bekannt, dass REUTERS manipulierte Fotos von der Marmara (Gaza-Flotte) veröffentlicht hatte, auf denen die Messer der Islamisten (oft Friedensaktivisten genannt) und Blut verschwunden waren.


 Das Beweisfoto der "Friedensaktivisten" wurde befriedet (beschnitten)

Dieses mal entschuldigte sich REUTERS nicht (und warf auch nicht den Fotografen raus?), hat aber nun auch die richtige Version in der Datenbank. 

Ich kann die Aussage eines Kommentators nachvollziehen, der schrieb, dass der REUTERS-Agentur anscheinend nur "Fehler" zu ungunsten der Israelis passieren...

Beweis-Fotos und genau Beschreibung hier.

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