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Freitag, 2. Juli 2010

REUTERS: Erneute Foto-Manipulation zu ungunsten von Israel

Nachdem 2006 bekannt wurde, dass ein Fotograf der Nachrichtenagentur REUTERS Bilder von israelischen Attacken im Libanon manipuliert hatte, schrieb die Argentur:
 
«Reuters hat null Toleranz für irgendeine Fälschung von Bildern und erinnert seine Fotografen, ob freie oder fest angestellte, regelmäßig an diese strikte, unveränderliche Haltung.»

[...] Reuters will die Qualitätskontrolle für Fotos des Nahost-Konflikts nun verbessern. Nur alteingesessenes Personal werde in Zukunft Bilder der Auseinandersetzungen am Global Pictures Desk der Nachrichtenagentur bearbeiten. Der verantwortliche Redakteur prüfe jedes Bild abschließend.
(Quelle: Netzzeitung.de, vgl. "Bilderflut vom Krieg" vom NDR)

Vor kurzem wurde nun bekannt, dass REUTERS manipulierte Fotos von der Marmara (Gaza-Flotte) veröffentlicht hatte, auf denen die Messer der Islamisten (oft Friedensaktivisten genannt) und Blut verschwunden waren.


 Das Beweisfoto der "Friedensaktivisten" wurde befriedet (beschnitten)

Dieses mal entschuldigte sich REUTERS nicht (und warf auch nicht den Fotografen raus?), hat aber nun auch die richtige Version in der Datenbank. 

Ich kann die Aussage eines Kommentators nachvollziehen, der schrieb, dass der REUTERS-Agentur anscheinend nur "Fehler" zu ungunsten der Israelis passieren...

Beweis-Fotos und genau Beschreibung hier.

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