Betrunkenheit kann Verhalten nicht entschuldigen?!
Anscheinend gibt es doch noch Menschen mit Gesundem Menschenverstand, die erkennen, dass Minus + Minus nicht = + ist!
Betrunkener Spekulant treibt Ölpreis in die Höhe
London. Ein betrunkener Rohstoffhändler hat letztes Jahr Unmengen Öl aufgekauft und den Ölpreis dadurch auf den höchsten Stand seit acht Monaten getrieben. Die britische Finanzmarktaufsicht FSA bestrafte ihn jetzt mit einer Geldbuße von 72 000 Pfund (89 000 Euro) und einem fünfjährigen Berufsverbot. Einige Fachanwälte finden das noch viel zu wenig, berichtete am Mittwoch die "Financial Times". [...]
Die Tatsache, dass er betrunken gewesen sei, könne sein Verhalten nicht entschuldigen, urteilte die Finanzmarktaufsicht. Er sei einfach keine geeignete Persönlichkeit für eine so verantwortungsvolle Aufgabe im Wirtschaftsgefüge. Aber möglicherweise könne er sich bessern, und deshalb sei das Berufsverbot auf fünf Jahre begrenzt.
(Quelle: FR-Online.de)
Ich verstehe immer noch nicht, warum in Deutschen Gerichten jemand weniger stark bestraft wird, wenn er bei der Tat unter Drogeneinfluss stand. Er hat doch vorher bereits eine Straftat begangen - hebt das die zweite und deren Folgen für das Opfer auf?
Und ich dachte immer: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht...
Labels: Finanzmarkt, Politik, Recht

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