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Freitag, 28. Mai 2010

Berlin: Islamisches Gebet in Schulpausen nicht zulässig

Hintergrund:
Das Berliner Verwaltungsgericht hatte im September vergangenen Jahres dem Schüler Yunus M. erlaubt, am Weddinger Diesterweg-Gymnasium außerhalb der Unterrichtszeit ungestört einmal täglich das Mittagsgebet zu verrichten. Damit bestätigte es einen vorläufigen Eilbeschluss vom März 2008. Der Schüler hatte geklagt, nachdem ihm das öffentliche Gebet zusammen mit mehreren Mitschülern im Flur des Gymnasiums untersagt worden war.
(Quelle: Jesus.de)


Das Oberverwaltungsgericht hob das Urteil jetzt auf:
[...] die Einrichtung von Gebetsräumen hatte das Gericht auch nicht gefordert, stattdessen von einem ungestörten Ort gesprochen, wo gebetet werden kann. Dennoch: Am Donnerstag, 27. Mai 2010, kam der Paukenschlag. Das Oberverwaltungsgericht hob das Urteil wieder auf.
Eine Einschränkung der Religionsfreiheit sei in der Schule gerechtfertigt, hieß es zur Begründung. Nur so könnten andere Verfassungsgüter geschützt werden, darunter die Elternrechte und das schulische Neutralitätsgebot.
(Quelle: rbb online)

Gefahr für den Schulfrieden:
Das Gericht begründete das Verbot vor allem damit, dass das rituelle Gebet den Schulfrieden stören könne. Im Diesterweg-Gymnasium seien sämtliche Weltreligionen vertreten und unter diesen wiederum unterschiedliche Glaubensrichtungen, was zusätzlichen Konfliktstoff enthalte. So seien unter Muslimen Spannungen entstanden, weil eine Reihe von Schülern nicht den Verhaltensregeln gefolgt sei, die sich aus einer bestimmten Auslegung des Koran ergäben, etwa Kopftuchzwang, Fasten, Abhalten von Gebeten und Verbot des Verzehrs von Schweinefleisch. Die Erlaubnis von religiösen kultischen Handlungen wie dem oftmals kollektiv verrichteten rituellen islamischen Pflichtgebet stelle eine zusätzliche Erschwernis für ein friedliches Miteinander dar.
(Quelle: idea)


In einem Kommentar habe ich diese spitzfindige Aussage gefunden:
"Die unterschiedlichen Religionen der Schüler bergen nach Ansicht der Richter ein Konfliktpotential."

Irgendwie müssen die Richter da falsch liegen. Schließlich sind unterschiedliche Religionen ein wesentlicher Bestandteil der multikulturellen Gesellschaft, und die ist offenkundig bereichernd.
 Das Ende der Multi-Kulti-Seligkeit in Berlin!?

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Muslime in der Bundeswehr

Vor kurzem las ich einen Artikel über die natürlichen Veränderungen in unserer Bundeswehr:
Wie die Gesellschaft wandelt sich auch die Bundeswehr – sie wird multireligiös und multiethnisch. Schätzungen zufolge tragen derzeit etwa 1000 muslimische und 200 jüdische Deutsche die Uniform. Die genaue Zahl lässt sich nicht feststellen.
Wer zur Bundeswehr geht, muss seine Religionszugehörigkeit nicht preisgeben. Nur auf Wunsch wird in Deutschland auf die Erkennungsmarke der Soldaten das entsprechende Kürzel gestanzt: E für evangelisch, K für katholisch, ISL für muslimisch und JD für jüdisch.
(Quelle: Welt.de)

Als ich dann heute den folgenden Artikel las, machte mich das nachdenklich:

Muslime in der US-Armee sollen Kameraden töten(25. Mai 2010/fa.) – Der von den USA gesuchte Prediger Anwar al-Awlaki hat die Muslime in der US-Armee aufgefordert, ihre Kameraden zu töten.

Bei ihrem "weltweiten Kreuzzug" gegen den Islam hätten die USA in den vergangenen 50 Jahren bereits mehr als eine Million muslimische Frauen und Kinder getötet, behauptet der in den USA geborene Hass-Prediger gemäss einem Beitrag von Welt online".
Alle Muslime in den US-Streitkräften sollen ihre Kameraden töten, die auf dem Weg in den Krieg nach Afghanistan oder in den Irak sind, sagte al-Awlaki in einem Video, das auf islamistischen Internetseiten veröffentlicht wurde. Sie sollten dem Beispiel des US-Offiziers Nidal Hassan folgen. Hassan hatte 2009 am Stützpunkt Fort Hood 13 Soldaten getötet.

„Ich rufe alle Muslime, die in den US-Streitkräften dienen, dazu auf, dem Beispiel von Nidal Hassan zu folgen, der Soldaten tötete, die auf dem Weg nach Afghanistan und in den Irak waren“, heisst es in dem als Interview präsentierten Video, wie das auf die Beobachtung islamistischer Internetseiten spezialisierte Unternehmen SITE mitteilte. Al-Awlaki würdigte die Tat als „heldenhaft“. Der palästinensischstämmige Militärpsychiater habe damit sein Volk verteidigt.

Die USA suchen al-Awlaki intensiv. Er soll sich zurzeit im Jemen aufhalten.
(Quelle: FACTUM)

Da ich sicher bin, dass es auch in Deutschland ähnliche "Hassprediger" gibt, hoffe ich also, dass nur liberale Muslime in der Bundeswehr ihren Dienst tun...

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Dienstag, 11. Mai 2010

Wahlversprechen...

Bei dem Artikel, den ich gerade gelesen habe, musste ich mal wieder an den folgenden Spruch denken: "Was geht mich mein Geschwätz von gestern an?"


In Nordrhein-Westfalen signalisiert die FDP überraschend ihre Bereitschaft, mit SPD und Grünen Vorgespräche über eine mögliche Regierungszusammenarbeit zu führen. Voraussetzung sei eine definitive Absage von SPD und Grünen an Gespräche mit der Linken.
Mit ihrer Ankündigung, nun doch über eine Ampel-Koalition reden zu wollen, brechen die Liberalen einen Parteitagsbeschluss, den sie erst eine Woche vor der Landtagswahl gefasst hatten. Darin hieß es, die Liberalen sähen „keine Grundlagen für Koalitionsgespräche mit Parteien“, die sich Bündnisoptionen mit extremistischen Parteien offen hielten. Damit waren unmissverständlich SPD und Grüne gemeint. Einzig möglicher Koalitionspartner sei folglich die CDU. 
Noch gestern hatten Pinkwart und sein Fraktionsvorsitzender Gerhard Papke Gespräche mit SPD und Grünen kategorisch abgelehnt. „Die FDP wird ihre Glaubwürdigkeit nicht für den reinen Machterhalt aufs Spiel setzen“, sagte Papke. Seit heute scheinen sie es mit der Glaubwürdigkeit anders zu sehen.
(Quelle: Welt.de)

Und da wundert sich noch jemand, dass viele Bürger kein Vertrauen mehr in die Politiker haben?...

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Mittwoch, 5. Mai 2010

Sexskandal: Ermittlungen gegen Ribéry erst nach der WM

Interessant was die "Fußball-Franzosen" als Heilig ansehen und wie leichtfertig sie andererseits mit diesen "heiligen" Dingen umgehen. Als ob das Verdrängen von Problemen die Sache besser machen würde...

Im Sexskandal um Spieler der französischen Nationalmannschaft müsste Bayern-Star Franck Ribéry bei einem formellen Ermittlungsverfahren auf die Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft verzichten. „Das Trikot der französischen Nationalmannschaft ist heilig“, sagte Sportstaatssekretärin Rama Yade am Donnerstagabend im Fernsehsender Canal plus. Sollte gegen Ribéry ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden, dürfe er es nicht tragen.

Die Tageszeitung „Libération“ berichtete am Freitag, die Ermittler wollten deshalb mit weiteren Schritten bis nach dem Turnier in Südafrika warten.
(Quelle: Tagesspiegel.de)

Hintergrund:

Paris - Die junge Marokkanerin mit französischer Staatsbürgerschaft bestätigte in dem Polizeiverhör, dass Ribéry im Frühjahr 2009 ihre Liebesdienste in München in Anspruch genommen habe. Damals war Zahia D. erst 17 Jahre alt. Ausschnitte aus dem Vernehmungsprotokoll veröffentlichte die französische Zeitung "Le Monde" am Donnerstag.

Demnach sagte die heute 18-Jährige, dass sie dem Bayern-Star vorgespielt habe, schon volljährig zu sein. Ribéry habe sie extra nach München einfliegen lassen. Der Fußballprofi bezahlte laut Polizeibericht bis zu 2000 Euro für den Sex mit der blonden Prostituierten - nicht nur in München, sondern auch mehrere Male in seiner Heimat Frankreich.

Der zum Islam konvertierte[interessanter Einschub] Fußballer hat inzwischen zugegeben, eine sexuelle Beziehung mit der Prostituierten gehabt zu haben. Ribéry bestreitet aber der französischen Polizei zufolge, Zahia D. eine Summe von 2000 Euro bezahlt zu haben.
(Quelle: Spiegel.de)

Weiter:

...Zu diesen Kunden gehörten angeblich auch Ribéry und seine Spielerkollegen. Weil eine der Prostituierten, ein marokkanisches Mädchen, zum Zeitpunkt des Kontakts minderjährig war, kamen die Ermittlungen überhaupt erst ins Rollen.

Prostitution ist in Frankreich zwar nicht verboten, Zuhälterei steht jedoch unter Strafe. Und Verkehr mit minderjährigen Prostituierten kann mit bis zu drei Jahren Haft und 45.000 Euro Buße bestraft werden.

Ihre Kunden traf Zahia D. vornehmlich im Nachtclub "Café Zaman" an den Champs-Élysées in Paris. Das Lokal wurde inzwischen geschlossen, die Besitzer sitzen laut "Bild-Zeitung" in Untersuchungshaft. Sie beschäftigten dort 18 Prostituierte, fast alle noch minderjährig.

Franck Ribéry ist verheiratet. Mit seiner Frau Wahiba Belhami hat der Fußballstar zwei Töchter.
(Quelle: Welt.de)

Hier noch eine Umfrage:
Seit Wochen beherrscht der Skandal um den Bayern-Star und die Prostituierte Zahia D. die Medien.
57 Prozent der Franzosen wollen Ribéry nicht mehr in der Nationalelf sehen! Das ist zwar keine deutliche Mehrheit, aber dennoch: Ein Großteil seiner Landsleute will den Superstar nicht bei der WM sehen!
(Quelle: BILD.de)

Wirklich traurig zu sehen, wie sich Ribery von seinen Hormonen ins Unglück stürzen lässt...

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Weitere Hintergrundinfo:
Bayern-Star Franck Ribéry (26) ist zum Islam konvertiert, um seine aus Algerien stammende Frau Wahiba heiraten zu können. Er nennt sich seither „Bilal“, betet fünfmal am Tag gen Mekka. Wie im Islam vorgeschrieben.
(Quelle: Bild.de)

Soweit ich weiß, wird im Islam nach dem Scharia-Gesetz Ehebruch mit Steinigung bestraft - oder gilt das nur für Frauen?

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